Montag, 30. April 2012

Tierisches Wochenende!

So ein "Miniurlaub" mit der besten Freundin auf dem Bauernhof ist ganz großes Kino! :D 
Wir hatten im wahrsten Sinne ein tierisches Wochenende - extrem "kuhl"! Ich glaube der Bauer hat uns auch nur für ein bisschen verrückt gehalten, als wir auf seinem Hof standen mit ganz großen Augen: "Wir würden soooo gerne mal ihre Kühe angucken! Bitte, bitte, bitte!" Und wir durften sie nicht nur angucken, sondern auch streicheln. Es war so TOLL!


Bitte nochmal hinter den Ohren kraulen.

Gestatten, Pferd!

Eine Kuhdame war schöner als die andere...

Sonntag, 29. April 2012

Meine "Fünf Bücher"

Hier kommen die fünf Bücher, die ich niemals hergeben werde, weil sie mich ein ganzes Stück geprägt haben, und ich sie immer wieder lesen kann, ohne dass sie langweilig werden.


Platz 1
"Die unendliche Geschichte" von Michael Ende
Ich weiß nicht, wie oft ich dieses Buch gelesen habe. Es waren etliche Male. Und jedes Mal tauchte ich in eine andere Welt ein, vergaß die Zeit und alles andere um mich herum. Dieses Buch ist eine großartige Hommage an die Fantasie. Die Figuren werden vor meinem inneren Auge lebendig. Beim Lesen ist es so, als würde man die Abenteuer selbst durchleben, als würde man selbst auf dem Rücken des Glücksdrachen über den Wolken dahinjagen. Mein größter Schatz im Bücherregal.


Platz 2
"Krabat" von Ottfried Preußler
"Und was soll ich dich lehren? Das Müllern - oder auch alles andere?" - "Krabat" hat mich durch meine Kindheit begleitet. Eine dunkle Faszination geht von diesem Buch aus. Stellenweise hat es mich zum Weinen gebracht. Es ist mystisch, unheimlich, aber auch unheimlich schön - nicht zuletzt, weil am Ende doch die Liebe siegt.


Platz 3
"Der Alchimist" von Paulo Coelho
Zugegeben, das Buch war für mich am Anfang nur "Pflichtlektüre". Wir haben es im Französischunterricht gelesen. Vieles habe ich verstanden, vieles nicht. Einige Jahre später habe ich mir "Der Alchimist" in der Bücherei in deutscher Fassung ausgeliehen und es noch einmal versucht. Heute besitze ich ein eigenes Exemplar. Denn es gibt für mich kein anderes Buch, das so wunderschön vom Träumen, vom Reisen und dem Glauben an sich selbst erzählt. 


Platz 4
"Alles" von Astrid Lindgren. :) 
Hier kann ich mich unmöglich auf ein Buch festlegen. Michels Streiche, Karlssons Katastrophen, Pippis Abenteuer, Blomquists Kriminalfälle, Geschichten aus Bullerbü, Mio mein Mio und viele, viele mehr - ich habe die Bücher von ihr verschlungen. 


Platz 5
"Harry Potter" von J. K. Rowling 
Von Anfang bis Ende zauberhaft! Was habe ich jedem neuen Band entgegengefiebert. Die Autorin hat es geschafft, eine Welt zu erschaffen, in die sich nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene gerne flüchten. (Zauber-)Hut ab!


Welches sind eure "Fünf Bücher"?

Dienstag, 24. April 2012

Glückszitat

Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
während sie auf das große vergeblich warten.
Pearl S. Buck

Montag, 23. April 2012

Das Lesen leben - Fünf Bücher

Zum Welttag des Buches möchte ich euch einen Blog empfehlen: Fünf Bücher. Interessante Menschen stellen die fünf Bücher vor, die ihnen am meisten bedeuten. Soviel, dass sie diese Bücher nicht mehr hergeben möchten. Dabei lesen sich die Beiträge nicht wie abgeschriebene Waschzettel, sondern wie kleine Geschichten, welche die Leser mit dem jeweiligen Buch verbinden. So verrät Bestseller-Autor Sebastian Fitzek, dass Enid Blytons "Unterm roten Dach" seine Leseleidenschaft geweckt hat. Tipps für die nächste Lektüre kann man sich jede Menge auf den Seiten holen. Und wer über Fünf Bücher ein Buch bestellt, unterstützt soziale Projekte.

Mein Fazit: Gefällt mir! Im Laufe dieser Woche verrate ich euch noch meine fünf Lieblingsbücher - und was ich mit ihnen verbinde. Vielleicht habt ihr ja Lust auf ein Bücher-Stöckchen? Das gibt es hier.

Donnerstag, 19. April 2012

Beauty is where you find it: 15/12 souvenir

Tatatataaaaa: Ich präsentiere mein erstes, liebstes schnuckeliges eigenes AUTO im Kleinformat. Seit 2002 habe ich damit die Straßen unsicher gemacht (Erstzulassung 1991). Als rollendes Verkehrshindernis... Es war ein kleiner, feiner Nissan Micra 1.2i Super Sport. (Das einzig sportliche an ihm waren der Möchtegern-Heckspoiler, die extrem bequemen Sportsitze und das "Sportlenkrad"). Aber ich habe dieses knallrote Gefährt mit schnittigen 40kW Leistung abgöttisch geliebt. So sehr, dass die Nachbarsjungen, auf die ich damals öfter aufgepasst habe, meinem Auto in Gips ein Denkmal gesetzt haben. Dafür haben sie sogar ein Spielzeugauto geopfert. Ich habe mich damals so sehr darüber gefreut und halte es immer noch in Ehren. Und damit ist es mein liebstes Souvenir. 
Mehr Andenken findet ihr bei luzia pimpinella.


 



Mittwoch, 18. April 2012

Tom Elton zeigt das wilde Norwegen

Adler bei der Jagd, verspielte Jungfüchse, Schneeeulen, Papageientaucher, Rehe im Sonnenaufgang, atemberaubende Landschaften ... Tom Elton hat die wilde Seite seiner wunderschönen Heimat eindrucksvoll nah auf seinem Fotoblog festgehalten. Er bezeichnet sich selbst als "Amateurfotograf". Seine Fotos beweisen das Gegenteil. Darüber hinaus haben seine Bilder uns schon auf einige Ideen für den nächsten Norwegenurlaub gebracht. :)

Samstag, 14. April 2012

Schilderwald

Was jetzt kommt, werdet ihr bei mir nicht zum letzten Mal gesehen haben. Denn ich habe ein Faible für Schilder. Die "Hunde-Warnung" habe ich in Hamburg festgehalten. Der Zopf hängt im Bremer Schnoor. Die drei beschrifteten Schilder habe ich in South Queensferry (Schottland) entdeckt. Der Drache bewacht den Eingang des Lübecker Figurentheaters, und die filigrane Pferdekutsche gehört zu einem Restaurant in Strasbourg.

Freitag, 13. April 2012

Liebesschlösser an der Graft

Habe gerade festgestellt, dass es auch in Delmenhorst Liebesschlösser gibt. Wie lange wohl schon?  

Hier hatte ich auch schon mal welche gesichtet.

Update vom 20. April: Leider muss ich euch mitteilen, dass jemand die Liebesschlösser entfernt hat.

Donnerstag, 12. April 2012

Beauty is where you find it: 14/12 we are family

Neugeborene Giraffen fallen bei der Geburt aus etwa zwei Metern Höhe auf den Boden. Aua...

Das Thema "we are family" habe ich heute mal tierisch interpretiert. Auch weil ich diese Tiere sehr gerne mag... besonders das Kleine ist zum Knutschen, oder? Mehr familiäres gibt es bei luzia pimpinella.

Dienstag, 10. April 2012

Kino fürs Herz: Ziemlich beste Freunde

Am Osterwochenende (ich hoffe, ihr habt es genossen) haben mein Herzensmann und ich es endlich mal wieder ins Kino geschafft... und waren hin und weg von der französischen Tragikomödie "Ziemlich beste Freunde". Der Film, der auf einer wahren Begebenheit basiert, hat mich tief berührt: Er ist witzig, klug, lebensbejahend - ohne Kitsch, dafür mit Tiefgang und einer Prise schwarzem Humor. Ich habe viel gelacht und auch ein wenig geweint. Es war die perfekte Mischung, so dass ich euch diesen Film gerne ans Herz legen möchte. Für alle, die ihn noch nicht gesehen haben hier ein "Trailer" : Philippe hat alles, was man sich wünschen kann - doch er ist seit einem Paragliding-Unfall vom Hals an abwärts gelähmt. Als er einen neuen Pfleger sucht, macht er Bekanntschaft mit Driss, einem jungen, dunkelhäutigen Mann, der gerade aus dem Knast gekommen ist. Driss will nur einen Stempel fürs Arbeitsamt. Doch Philippe gibt ihm eine Chance und stellt ihn für einen Monat auf Probe ein. ("Ich wette, Sie halten keine zwei Wochen durch!") Zwischen den zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, entwickelt sich eine herrlich verrückte Freundschaft. Fazit: Taschentücher nicht vergessen! :)

Sonntag, 1. April 2012

"Für mich gehört der Spreepark zu Berlin wie das Brandenburger Tor" - ein Interview mit Christopher Flade

Die Fahrgeschäfte stehen still. Nur das rote Riesenrad dreht sich wie von Geisterhand. Wenn der Wind in das Gestänge greift, quietscht und knarzt es - fast wie in einem Horrorfilm. Die Natur hat das Areal des heutigen Berliner Spreeparks zurückerobert. Kaum zu glauben, dass dieser Ort mal ein Freizeitpark war - voller Leben, Lachen und Budenzauber. Dennoch: Auch in seinem jetzigen Zustand ist es ein faszinierender, wenn auch etwas verwunschener Ort.

Christopher Flade bei einer Spreepark-Tour. Foto: Kai Schulte 
Christopher Flade kennt diesen Ort wie kein anderer. Als der Park Ende 2001 seine Pforten schloss, war das für den heute 23-Jährigen ein trauriger Moment. Mit seiner Internetseite hat Christopher dem Ort seiner Kindheit ein Denkmal gesetzt. Umfangreiche Recherchen machen die Seite zu einer Fundgrube und dokumentieren die Historie in allen Facetten von der Gründung zu DDR-Zeiten bis heute. 

Im Februar konnten wir während einer zweistündigen Führung selbst in die wechselvolle Geschichte des Parks eintauchen. Christopher bietet diese Touren regelmäßig am Wochenende an. Im Interview erzählt er, warum er sich immer noch im Park zuhause fühlt, wie er zu seinem Ehrenamt gekommen ist - und wie es ein Schwanenboot bis nach Mecklenburg-Vorpommern geschafft hat.

Christopher, schon als Kind warst du ein großer Spreepark-Fan. Bis heute ist deine Faszination ungebrochen. Warum?
Christopher Flade: Als Kind war ich sehr häufig mit meinen Eltern im Spreepark. Er war der erste Freizeitpark, den ich in meinem Leben besucht habe. Für mich gehört der Spreepark zu Berlin wie das Brandenburger Tor. Genauso gehört er zu mir und meiner Vergangenheit. Mir war es wichtig, dass der Park und seine Geschichte nicht in Vergessenheit geraten. Ich freue mich, dass das Thema "Spreepark" so aktuell ist wie nie. Mehrere tausend Besucher pro Woche schauen auf die Internetseite. Die Führungen, das Café und die Parkbahn-Rundfahrt werden von den Berlinern und Touristen gleichermaßen gut angenommen. Wir haben wieder Leben im Spreepark.

Wo hat man dich damals im Park besonder häufig angetroffen?
Als Kind war ich ein großer Fan von den Clowns Hops und Hopsi. Die beiden Artisten des DDR-Staatscircus waren als einzige Artisten die kompletten zehn Spreepark-Jahre im Park. Jedes Jahr gab es ein neues Programm und dreimal am Tag unterschiedliche Vorführungen. Sie haben jongliert, gezaubert und musiziert. Sie haben mich in ihren Bann gezogen, weil sie mit so viel Leidenschaft dabei waren. Zwischen den Shows liefen sie durch den Park, um mit den Kindern zu spielen und Luftballons zu verteilen. Sie haben mir sogar das Jonglieren beigebracht. Heute jongliere ich nicht viel und kann auch nicht viele "Kunststücke". Aber dieses Hobby habe ich Hops und Hopsi zu verdanken.

Welche Fahrgeschäfte waren deine Favoriten? 
Meine Lieblingsattraktionen waren die Familienachterbahn "Spreeblitz" und das Karussell "Schmetterling".

Welches ist heute dein liebster Ort im Park? 
Die ehemalige Kinderbühne von Hops und Hopsi liegt mir immer noch sehr am Herzen. Von der Bühne steht nicht mehr viel. Aber so lange sie da ist, fühle ich mich im Park zuhause. Dort verbringe ich auch gerne die Pausen zwischen den Führungen.

Du bietest am Wochenende Führungen durch den Park an. Was reizt dich an dieser ehrenamtlichen Arbeit? 
Es ist interessant, die vielen ehemaligen Kultur- und Spreepark-Besucher kennenzulernen. Jeder bringt eine andere Geschichte mit, die er mit dem Park verbindet. Außerdem bekommen die Gäste durch meine Arbeit die Gelegenheit, den Park legal zu betreten. Das Feedback ist sehr herzlich.

Wie bist du zu diesem Ehrenamt gekommen? 
Durch Google und andere Suchmaschinen sind viele Besucher auf meine Homepage gekommen. Oft bekam ich per E-Mail Anfragen, ob es möglich wäre, den Park zu betreten. Mit der Idee, regelmäßige Gruppenführungen anzubieten, ging ich auf die Eigentümerin zu. Sie konnte sich damals nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die sich einen geschlossenen und zugewucherten Park anschauen wollen. "Mach' einen Termin. Es wird niemand kommen", war ihre Antwort. 

Du konntest das Gegenteil beweisen.
Ja, es freut mich sehr, dass wir seit August 2009 an jedem Wochenende des Jahres (Weihnachten und Silvester ausgeschlossen) Führungen anbieten und immer noch viele Besucher zu uns kommen. Teilweise reisen sie aus ganz Deutschland und sogar aus europäischen Ländern an. Der Spreepark ist wieder Teil Berlins geworden.

Bitte erzähle deine liebste Spreepark-Anekdote. 
Vor einigen Jahren wurde von Einbrechern eines Nachts ein Schwanenboot aus dem Park getragen und in die Spree geworfen. Das Boot schwamm davon. Doch als schon niemand mehr damit gerechnet hatte, meldete eine Dame bei der Eigentümerfamilie den kuriosen Fund. Das Boot war erstaunlich weit gekommen - durch mehrere Schleusen hindurch bis nach Mecklenburg-Vorpommern. Dort strandete es am Steg eines Biergartens. Die Restaurantbesitzerin war so nett, den vermissten Schwan zu melden, und er wurde wieder zurück in den Park gebracht.

Wenn du einen Wunsch für den Spreepark frei hättest - welcher wäre das? 
Der Spreepark soll eine neue Chance bekommen. Berlin braucht einen Freizeitpark.

Glücksrezept bedankt sich herzlich bei Christopher Flade für das Interview. Mehr Infos zum Park findet ihr unter www.berliner-spreepark.de

Fotos von unserem Spreepark-Besuch gibt es hier.

Earth Hour in Bremen: Der Dom hat gewonnen!

Der Dom war gestern klarer Sieger der "Earth Hour".
Was soll ich  drum herum reden: In Bremen war die "Earth Hour" nichts Halbes und nichts Ganzes. Das einzige Gebäude in der Innenstadt, das sich völlig in Dunkelheit hüllte, war der Dom. Das Rathaus ließ die Arkaden beleuchtet. Beim Schütting brannte noch Licht. Es gab nur wenige Schaulustige. Von einem Event war nichts zu spüren. Keine Kerze leuchtete - dafür die Laternen auf dem Marktplatz. Schade... Was andere im Vergleich dazu auf die Beine gestellt haben, seht ihr hier.