Samstag, 29. Juni 2013

Beauty is where you find it: 70/13: wanderlust

Wenn ich diese Bilder sehe, dann träume ich mich an diese Orte zurück, möchte am liebsten meine Koffer packen und sofort losfahren... Norwegen - ich habe mein Herz an dieses Land verloren... 


Noch mehr Fernweh auslösende Aufnahmen findet ihr bei nic

Donnerstag, 27. Juni 2013

Projekt 52 (26/52) - Persönlichkeit

Persönlichkeit - dieser Baum hat sie... Und jetzt bin ich auf die anderen Bilder gespannt.

Das wohl "langsamste NOM der Welt"...

Dies ist ein Beitrag für "Projekt 52" von Sari. Bei ihr gibt es jeden Mittwoch (dies ist ein nachgereichter Beitrag) eine Foto-Sammlung zu einem vorgegebenen Thema. Mehr Infos zum "Projekt 52" findet ihr hier.

Freitag, 21. Juni 2013

Beauty is where you find it: 69/13: rainbow colors

Diesmal hat nic voll in die Farbpalette gegriffen. Sooo viele schöne bunte Fotos. Hier kommt mein Beitrag:



PS.: Noch ein Bekenntnis: Drei Fotoprojekte sind für mich leider eines zu viel. :( Da mir "Projekt 52" von Sari und "Beauty is where you find it" von nic sehr ans Herz gewachsen sind und mich wirklich schon sehr gut auf Trab halten, trenne ich mich nun leider vom Frage-Foto-Freitag von Steffi. Es ist eine schöne Challenge, die großen Spaß macht - wenn man denn die Zeit dafür hat... Ich habe schon mehrfach den Termin nicht einhalten können, manchmal wusste ich auch einfach keine Foto-Antworten auf die fünf Fragen. Und da ich halbe Sachen nicht mag, steht der Entschluss für mich fest. So bleibt für mich in Zukunft etwas mehr Luft und Raum für eigene Projekte. Ich hoffe, ihr seht es mir nach... Ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende!

Donnerstag, 20. Juni 2013

Projekt 52 (25/52) - Dialog

Die Liebe zwischen einer Mutter und ihrem Kind ist ein Dialog, der keine Worte braucht... Mit diesem Bild aus einem meiner ersten "Baby-Shootings" reihe ich mich in Saris Galerie ein. 

Dies ist ein Beitrag für "Projekt 52" von Sari. Bei ihr gibt es jeden Mittwoch (dies ist ein nachgereichter Beitrag) eine Foto-Sammlung zu einem vorgegebenen Thema. Mehr Infos zum "Projekt 52" findet ihr hier.

Sonntag, 16. Juni 2013

Leseglück: Die Filmerzählerin



"Gebannt saß ich im Bauch des halbdunklen Kinoschiffs, in einer Art Höhle, rätselhaft, geheimnisumwittert, ewig unerforscht. Mit dem Schritt durch den schweren Samtvorhang war mir, als träte ich aus der rauen Wirklichkeit in eine verwunschene Zauberwelt ein. Wir setzten uns in die erste Reihe, fast mit der Nase vor die gewaltige weiße Fläche, zu der ich aufsah wie zum Hochaltar einer Kirche. Die Spannung steigerte sich bis zu dem wunderbaren Moment, wenn die Lichter erloschen, die Tür sich schloss, die Musik verstummte. Und dann füllte sich die Leinwand mit Leben und Bewegung. Mir war, als schwebte ich in der Luft."



Inhalt

Maria Margarita wächst in einer Minensiedlung inmitten der chilenischen Atacama-Wüste auf. Sie hat vier Brüder und einen Vater, der von der Hüfte abwärts gelähmt ist. Ihre Mutter hat die Familie nach dem Arbeitsunfall ihres Mannes sitzen lassen und sich einem Wanderzirkus angeschlossen. In der Familie spricht niemand mehr über sie. 

In der Weite und Leere der Wüste gibt es für die Menschen zu jener Zeit nichts Spannenderes als Kino - nur den Eintritt kann sich kaum jemand leisten. Maria Margaritas Vater - selbst großer Cineast - tüftelt einen Wettbewerb aus: Jedes seiner Kinder darf eine Kinovorstellung besuchen und den Film zuhause nacherzählen. Maria Margarita meistert diese Aufgabe so hervorragend, dass ihr Vater sie kurzerhand zur Filmerzählerin der Siedlung ernennt. Immer mehr Menschen strömen fortan in die Vorstellungen der Zehnjährigen. Ihr erzählerisches Talent erweist sich für die Familie als kleine "Goldgrube". Mit der Zeit schmückt sie die Geschichten immer weiter aus, wächst zu einer jungen, hübschen Frau heran - und schließlich wird sie sogar von den Bewohnern der Siedlung für private Vorstellungen nach Hause eingeladen. Maria Margarita ist glücklich - doch schon bald wird ihr Ruhm auf tragische Weise überschattet. Und dann hält zu allem Überfluss auch noch der Fernseher Einzug in das chilenische Dorf...



"Ohne mir viele Gedanken darüber zu machen, war ich zu jemandem geworden, der für andere eine Scheinwelt erschafft. Ich war eine Art Fee, genau wie die Nachbarin gesagt hatte. Meine Filmerzählungen holten die Leute aus dem bitteren Nichts der Wüste und führten sie, wenn auch nur für ein Weilchen, in wunderbare Welten voller Liebesleidenschaft, Träume und Abenteuer."



Kurzrezension

Das Buch "Die Filmerzählerin" von Hernán Rivera Letelier war ein Zufallsfund. Ich stöberte im Buchladen nach einem nicht zu dicken Büchlein, das man gut "zwischendurch" lesen kann. Da ich den Titel und den Waschzettel sehr ansprechend fand, nahm ich es mit. Und was soll ich sagen? Ich habe es innerhalb kürzester Zeit "verschlungen" (keine Kunst bei nur 107 Seiten). Aber so kurz das Werk auch ist - es wirkt noch lange umso stärker nach. 

Der Autor, der in Südchile geboren ist, erzählt in der Ich-Form die Lebensgeschichte von Maria Margarita - so anschaulich und raffiniert, dass man selbst das Gefühl hat, in einem Kinofilm zu sitzen. Man teilt mit der Filmerzählerin die intensiven Momente des Glücks - und des Unglücks. Die Kapitel sind kurz und knapp, die Sprache schnörkellos und klar. Kein Satz zu viel. Kein Satz zu wenig. Darüber hinaus ist das Buch eine Liebeserklärung an das Kino und die Macht der Fantasie.



Fazit

Dieses Buch ist großes Kino. Kurz, aber oho.

Samstag, 15. Juni 2013

Beauty is where you find it: 68/13: sleepy head

Wenn Enten schlafen, kann ich nicht widerstehen... Die hier hat beim Klicken der Kamera vorsichtig geblinzelt... Man kann ja nie wissen.


Mehr Schlafmützen versammeln sich bei nic.

Freitag, 14. Juni 2013

Projekt 52 (24/52) - Aus einer anderen Welt

Wenn man den Strand von Usedom (hab mich eine Woche heimlich still und leise aus dem Staub gemacht...) aus der Sandwurmperspektive betrachtet, kann man fast auf die Idee kommen, sich in einer Wüste zu befinden, oder?

Dies ist ein Beitrag für "Projekt 52" von Sari. Bei ihr gibt es jeden Mittwoch (dies ist ein nachgereichter Beitrag) eine Foto-Sammlung zu einem vorgegebenen Thema. Mehr Infos zum "Projekt 52" findet ihr hier. Weitere Bilder hier. 

Freitag, 7. Juni 2013

Machen 2013: Fünf unbekannte Orte in meiner Heimat besuchen

Der erste Ort auf der Liste - oder: "I want Moor"


Nördlich von Bremen erstreckt sich das Teufelsmoor. Die sumpfige Landschaft lässt sich zum Beispiel während einer Wanderung, einer Torfkahnfahrt, Rad- oder Bootstour erkunden. Oder man bucht eine Fahrt mit dem "Moorexpress". Da kann man sein Rad mitnehmen - und bei der Gelegenheit das schöne Städtchen Stade besuchen. (Wir haben die Fahrt im Winter gemacht und waren auf dem Weihnachtsmarkt.)

Wer sich zu Fuß auf den gekennzeichneten Wegen durch das Teufelsmoor bewegt (so wie wir es vor einigen Tagen getan haben), kann mit etwas Glück neben Libellen (unzählige) in allen erdenklichen Farben und Größen unter anderem Kraniche (einen), Schlangen (eine) und Fischotter (leider keinen) beobachten.

Von unserer Wanderung durchs Teufelsmoor habe ich euch ein paar Eindrücke mitgebracht. Und hier findet ihr eine sehr informative Seite mit einem amüsanten Video.

Ein scheinbar endlos langer Weg...


... und dann der Blick auf die weite Moorlandschaft...

... und das Wolkenballett am Himmel.

Das Wollgras wiegt sich im Wind.

Wolken formen Bilder - seht ihr auch eine Ente? ;)

Farbenfrohe Insekten wohin man auch schaut.

Libellen nutzen den Kopf als Landeplatz.

Sumpfige Schönheit.

"Machen 2013" - die Liste...

Donnerstag, 6. Juni 2013

Neugierige (Fell-)nase


Beauty is where you find it: 67/13: umbrella

Die liebe Nic hat die Befürchtung, dass ihr heutiges Thema angesichts der Flutkatastrophe zynisch wirken könnte. Diese Befürchtung teile ich nicht. Die Idee für das Thema hatte sie ja schon viel früher - und wer konnte denn ahnen, dass die Bedrohung durch das Wasser solch dramatische Ausmaße annimmt?

Ein Schirm steht meiner Ansicht nach in erster Linie für Schutz und Rettung. Allen Flutopfern möchte ich an dieser Stelle mein tiefes Mitgefühl ausdrücken - und allen Helfern, die in den Katastrophengebieten so unermüdlich im Einsatz sind, meinen großen Respekt zollen! 

Ihr gebt so vielen Menschen wieder Hoffnung! DANKE!!!

Wir selbst sind zum Glück nicht direkt von dieser Katastrophe betroffen, und ihr hoffentlich auch nicht - doch die Bilder in den Medien gehen wohl an niemandem spurlos vorbei. Hoffentlich entspannt sich die Lage bald wieder.

Ich habe versucht, das Thema "Schirm" ein wenig anders zu interpretieren... 


Auch ein dichtes Blätterdach kann ein Schirm sein...

Und hier verstecken sich ganz viele Mini-Gleitschirme.


Mittwoch, 5. Juni 2013

Projekt 52 (23/52) - Herausforderung

Die grazilen Flugkünstler halten selten still und können noch nicht mal eine Minute ruhig sitzen bleiben - ein passables Foto von ihnen zu schießen, war deshalb gestern für mich eine große Herausforderung. Das hübsche Insekt schwirrt deshalb rüber zu Sari



Dies ist ein Beitrag für "Projekt 52" von Sari. Bei ihr gibt es jeden Mittwoch eine Foto-Sammlung zu einem vorgegebenen Thema. Mehr Infos zum "Projekt 52" findet ihr hier